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Flussbauwerke der Elbe |
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Hamburg |
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| 1100-1700 | In Hamburger Raum wurde um 1100 mit dem Deichbau begonnen. 1164 nach der Julianenflut die viele angefangene Deiche zerstörte bis 1492 war Hamburg bis Altengamme eingedeicht. Nur die Bauwiese und der Höveln wurden noch im 17. Jhd. eingedeicht. |
| Unterhalb Magdeburg bis Geesthacht | |
| 1600 | Deichbau zum Hochwasserschutz wurde schon unterhalb von Magdeburg bis in die Zeit um 1600 betrieben. |
| 1684 | Begradigung der Elbe bei Elbe-km 353 im Auftrag von Kurfürst Friedrich Wilhelm I. |
| 1700 | Hochwasserschutzmaßnahmen im 17. Jahrhundert bis Lauenburg durch Friedrich II von Preußen. |
| 1743-1745 | Verbindung von Elbe und Havel (Plauer Kanal) |
| 1772 | Der Elbe-Havel Trenndeich wurde errichtet. |
| 1800 | Im 1800 Jahrhundert wurde die Bedeutung der Elbe als internationale Wasserstraße erkannt. Die Anliegerstaaten verpflichteten sich zu einer regionalen Verbesserung der Schifffahrtsverhältnisse. Daher begann man mit Buhnenanlagen, Durchstichen, Beseitigung von Inseln und Stromteilungen den Fluss als Schifffahrtsstraße einzurichten. |
| 1892 | Die Elbe ist mittelwassergeregelt, d.h. der Abflussquerschnitt bei Mittelwasser durch Buhnen und Längswerke eingeschränkt. |
| 1900 | Anfang des 20. Jahrhunderts wurde im Verlauf ausgeprägter Niedrigwasserstände und entsprechender Stillstandzeiten der Elbschifffahrt der Bedarf einer Niedrigwasserregelung der Elbe festgestellt. Die Niedrigwasserregelung blieb jedoch wegen der Kosten der beiden Weltkriege unvollendet. Danach diente die Elbe teilweise als Grenzfluss und geriet zu einem vergleichsweise unbedeutenden Verkehrsträger. |
| 1957-1959 | Die einzige Staustufe der Elbe wurde bei Geesthacht errichtet. |
| 1990 | Nach Ende des Kalten Krieges war die Elbe von einer Wiederbelebung des Wasserstraßenbaus und der Binnenschifffahrt sowie von Bemühungen um den Erhalt und die Verbesserung der Ökologie der Elbauenlandschaft geprägt. |
| 2010 | Eine neue Aufstiegsanlage am Wehr Geesthacht wurde gebaut. Energiekonzern Vattenfall errichtete die Aufstiegsanlage als ökologische Ausgleichsmaßnahme für das Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg. |